Hier hätte ich ein nettes Beispiel zu meinem Thema WER WÜNSCHT DIE LEGALISIERUNG ....
Hatte mein Buch ROTLICHTKANAL in ein Forum , das angeblich von Sexworkern und "Profis" betrieben wird , zur Bekanntgabe dort ein gestellt , meine Meinung als Betroffene wurde einfach mit beleidigenden Äußerrungen abgetan und die Werbung für mein Buch wurde in deren Hard Rock Kaffe gestellt ... diese Leute sind skrupellos und respektieren keine zweite Meinung.
Forum: Hard_Rock_Cafe
Téma: Mein Buch "ROTLICHTKARNEVAL"ist erhältlich
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karosuper:
Ein liebes Hallo an die Bücherwürmer unter Euch , habe gestern mein erstes Buch
veröffentlicht und wollte Euch dies gerne auf diesem Wege miteilen . Ich war
selber viele Jahre tätig und habe meinen Lebensweg in einer schönen aber extrem
ehrlichen Form zusammen gefaßt . Möglicherweise wird sich die eine oder andere
Dame in manchen Beschreibungen wieder erkennen , ansonsten ist es einfach nur
mystisch und spannend zu lesen .
Ausführliche Beschreibung:
Die Autorin beschreibt den Lebensweg eines kleinen Mädchens das aus einer
beliebten Kölner Karnevals Familie stammt und durch die Scheidung ihrer Eltern
in das Kölner Rotlichtmilieu abgestürzt ist . Eine dramatische Lebensgeschichte
die alles bis ins kleinste Detail beschreibt , wie z.B. ihre Gefühlswelt hinter
der Scheibe zum Hof , der kalte Entzug und die Dramatik nach Liebe zu suchen die
in einer solchen Welt nicht möglich war .
Schlagwörter:Mißbrauch,Rotlicht, Sucht, Entzug, Liebe, Glaube
Mein Buch ist hier käuflich zu erwerben :
ROTLICHTKARNEVAL
Vielen Dank und liebe Grüße
[img]http://www.epubli.de/shop/buch/19030/cover/front/200[/img]
friederike:
Liebe Karo,
herzlichen Glückwunsch, dass Dir diese Veröffentlichung gelungen ist!
LG,
friederike
karosuper:
Vielen Dank friederike , zum Glück habe ich diese epubli Seite gefunden die das
ganze nach langem hin und her erst möglich gemacht hat , dort kannst du dein
Buch selber hoch laden und erstellen . Je nachdem wie du das Buch erscheinen
lässt danach richtet sich der Preis für die herstellung , also ich entschied
mich für ein Hardcover , somit kostet das Buch in der Herstellung11,51 , was du
daran verdienen möchtest entscheidest duselber in dem du den Preis für das Buch
nach deinem Ermessen entscheidest . Wichtig ist nur , dass du hierbei keine
14000,00€ Vorkasse leisten mußt , das ist mir nämlich wiederfahren als ich das
Manuskript meines Buches an einen Verlag nach Berlin gesendet hatte , dort
musste ich dann cirka 3 lange Wochen auf die Entscheidung von denen warten und
erfuhr erst dann , was mich das ganze kostet ... naja ,epubli publiziert nur
dann wenn bestellt wurde und somit bleibt das ganze für Dich erstmal kostenlos .
Liebe Grüße
karosuper:
Hallöle , ich hätte hier einen Blog zum Buch , wer möchte kann sich den ja mal
ansehen .....
http://gekauftesglueck.blogspot.de/
Liebe Grüße Euch Allen !
Zwerg:
@karosuper
Ich zitiere einmal von einer Deiner Webseiten:
Zitat (buchstabengetreue Kopie):
Prostitutions Verherlichung in den Medien .....
werden verständlicher Weise von (noch tätigen) Frauen , daran verdienenden
Männern oder von Konsumenten des Gewerbes ausgesprochen . Personen die Ihre
Tätigkeit (Prostitution) in den Medien öffentlich machen vertreten in erster
Linie ihr eigenes Interesse im Sinne des Geld verdienens und nicht im Sinne des
Bürgers dem die wahren Interessen der Randgruppe zu Gute kämen . Dies habe ich
mir vor genommen über meine Informationen auf diesem Blog wie auch durch meine
eigene Lebensgeschichte in meinem Buch "ROTLICHTKARNEVAL" zu
revidieren .- Zitatende
Dazu nun meine Frage: Findest Du, dass wir hier Prostitution verherrlichen?
Irgendwie verstehe ich den Satz nicht ganz.... " Personen die Ihre
Tätigkeit (Prostitution) in den Medien öffentlich machen vertreten in erster
Linie ihr eigenes Interesse im Sinne des Geld verdienens nicht im Sinne des
Bürgers dem die wahren Interessen der Randgruppe zu Gute kämen...."
Keine Frage, sondern der Hinweis: Dein Blog nennt sich http://prostitutioncontra.blogspot.co.at/
- Vielleicht kann dieses Forum hier ein klein wenig den Gegenbeweis für Deine
Thesen antreten.
Liebe Grüße
christian (nein, kein Kunde und kein Betreiber)
Amguid:
Auch wenn ich der Auffassung zustimme, dass am besten (andere) Frauen als
Ansprechpartner zur Verfügung stehen, möchte ich auch hier einmal dem so gerne
pauschalisierten Männerbild ein bissl entgegen treten.
Zum Beispiel wenig bekannt ist, dass Asexualität (was keine "Störung"
ist, die "Betroffenen" fühlen sich durchaus wohl damit) auch unter
Männern durchaus verbreitet ist. Allerdings tabuisiert, weil dies in dem
allgemeinen Männerbild noch viel "schlimmer" ist, als Schwulsein.
Ein wenig OT, aber vielleicht auch mal bedenkenswert.
malin:
karo, wenn man die these vertritt, dass die prostitution von den darin tätigen
frauen unangemessen "verherrlicht" wird, weil sie ja damit geld
verdienen...müsste man sich im umkehrschluss auch die these gefallen lassen,
dass die prostitution von den "ausgestiegenen frauen verteufelt wird",
weil sie nur so dem leider noch immer vorherrschenden stigma entkommen können,
und nur als opfer noch eine gewisse chance auf gesellschaftliche anerkennung
erringen können.
RitaD:
Karo, ist das nicht ein Wiederspruch in sich ?
Du wirfst Frauen vor, nur des geldes wegen Bücher zu Schreiben.
Auch du verdienst Geld damit.
Sonst würdest du das Buch zum " selbstkostenpreis " anbieten.
Wo ist da der Unterschied ?:017
Zwerg:
http://www.blogger.com/profile/12489092790236927217
Das Profil von karosuper auf blogger.com.....
Beim Punkt Interessen steht ein Eintrag:
Gegen die Legalisierung von Prostitution
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In Bezug auf Vermarktung fällt mir auf: Bei sexworker.at gibt es für Niemand von
uns Möglichkeit Geld zu verdienen. Wir schalten keine Werbung - SexarbeiterInnen
dürfen keine KundInnen anwerben. KundInnen keine SexarbeiterInnen. Wir betreiben
diese Plattform aus einem gemeinsamen Interesse - und nicht aus Gewinnsucht.
Wenn ich mir jetzt diesen Thread von karosuper ansehen: Worum geht es??? Um
Diskussion? Um einen Austausch (unterschiedlicher Meinungen)? Nein - das ganze
Geschehen hier hat einen einzigen Zweck: Ihr Buch zu vermarkten. Das mag ja
nicht wirklich verwerflich sein. Verwerflich finde ich jedoch derart mit seiner
Meinung hinterm Berg zu halten - und gleichzeitig uns bzw. den SexarbeiterInnen
vorzuwerfen "sie würden nur des Geldes wegen...."
In Deinem Profil hier auf sexworker.at schreibst Du bei dem Punkt Interessen: "Biete
mein Buch an"
http://www.sexworker.at/phpBB2/prof....de=viewprofile&u=8748 - Es geht Dir
nur ums Vermarkten. Du versuchst hier, wie Du selbst sagst, nur Umsatz zu
erzielen....
Es gibt Momente in welchen man sich schämen sollte - vielleicht sogar
entschuldigen....
christian
karosuper:
Hallo und guten Abend , ehrlich gesagt hatte ich mit Euren Reaktionen auf meinen
Blockeintrag schon vorher gerechnet , da ich zu allem was ich schreibe eine
Meinung habe und meistens voll dahinter stehe , hier mal meine möchte ich
selbstverständlich gerne auch hier dazu Stellung nehmen .
Ich bin keine Aussteigerin sondern ich ziehe mich immernoch mehr schlecht als
Recht in der gleichen Brance durch und dies seit mehr als 40 Jahren , also ich
weis von was ich rede .
Anders als die meisten von Euch ,hatte ich im Gegensatz zu vielen
anderenkeineChanceetwas anderes zu tun als das was ich tu , doch als ich dann
soweit war um eine eigene Entscheidungen zu treffen , war ich leider schonauf
Droge und viel zu schwach um alleinefür mich den richtigen Weg ein zu schlagen..
die Erklärung dazu findet ihr in meinem Buch.
Wenn es nach meiner Meinung gehen würde , so würde die ganze Legalisierung , wie
auch diese ständigen Verherlichungen in den Medien abgeschaft werden , dies tut
unserem Job einen Abruch , wir , wie auch die Freier waren von jeh her auf
äusserste Diskretion angewiesen , diese hat sich heute erledigt und damit auch
unser privates Dasein . Unsere Kinder werden auf Internet Angebote angesprochen
auf die man uns gefunden hat weil der eine Freier unser Tatoo bis ins kleinste
Detail beschrieben hat und viel ähnliches ist daraus entstanden .
Würde Prostitution nicht legalisiert werden so gäbe es auch diese foren nicht
und wir bräuchten uns in der Öffentlichkeit nicht jedesmal zu rechtfertigen wenn
mal etwas nicht so gut lief warum auch immer .
Nicht alle Prostituierte haben studiert , sind naturgeil und prostituieren sich
für Geld weil es für sie das schönste auf der Welt bedeutet ... nicht jede
verdient 5-6000 € im Monat ohne ihre Gesundheit dabei aufs Spiel zu setzen (dies
müssen Engel sein , ich bin solch einer Kliente in 40 Jahren noch nicht
begegnet) , so und ähnlich wird es oftmals in den Medien dargestellt . Ich stehe
für solche Frauen (die hier selten bis garnicht vertreten sind ) solche die
keine andere Chance in ihrem Leben hatten , oder gezwungen wurden und für alle
die Frauen die noch nie im Leben eine Tastatur bedient haben um sich selber mal
dazu zu äussern, ja , um sich und ihre Ansichten in der Öffentlichkeit selber
vertreten zu können müssten sie etwas tun was sie schon als Kinder nicht gerne
taten?! (hier wage ich mich garnicht auszusprechen was ich damit meine). sonst
rollen Lawienen von Beiträgen auf mich zu wozu es einen Duden brauch um diese
Doktorensprache zu analysieren , sorry , ihr versteht wie ich das meine .
Ich hoffe das ich Euch meine Botschaft verständlich machen konnte , ansonsten
nehme ich mirgerne noch etwas Zeit um weitere Unverständlichkeiten zu erklären
Liebe Grüße nach Wien
Zwerg:
@karosuper
Wenn Du Dich hier mehr einlesen würdest, könntest Du erkennen, dass wir den
einen oder anderen Standpunkt durchaus mit Dir teilen (KundInnenforen zum
Beispiel). Allerdings glaube ich nicht, dass das mit der Legalisierung der
Sexarbeit etwas zu tun hat.
Weil: Ich lebe hier in Wien. Hier gibt es nach wie vor Zwangsuntersuchung -
Registrierungspflicht bei der Polizei. Und der Großteil der Sexarbeit ist legal
nicht möglich. Man kann also davon ausgehen, dass man in Wien von einer
Legalisierung weit entfernt ist. Im Gegenteil: Sexarbeit wird bewusst
kriminalisiert. Im neuen Wiener Prostitutionsgesetz wird zum Beispiel der
Polizei eine Betretungsrecht für jede (Privat-)Wohnung eingeräumt. Nicht etwa
dann, wenn Gefahr in Verzug ist.... Nein, es reicht, wenn sie vermutet, dass
Prostitution ausgeübt wird usw....
Und auch hier gibt es die genannten Foren. Es hat nichts mit Legalität zu tun,
sondern mit der Entwicklung Teilen des Internets in die falsche Richtung.
Natürlich auch mit gewissen Machotypen, welche dieses Medium für sich
erschlossen haben.
Sexarbeit legal anbieten zu können heißt Rechte zu haben. Das was Du in Deinem
Statement forderst heißt, dass SexarbeiterInnen Rechte verlieren. Jemand der
keine Rechte hat ist leichter ausbeutbar. Wir sprechen uns entschieden für eine
Legalisierung aus.
Das manche Medienberichte zum Mäusemelken sind stimmt. Speziell dann, wenn sie
von der Selbstdarstellung mancher BetreiberInnen geprägt sind. Aber es gibt auch
gute Ansätze. Schau mal in unsere Videothek - da kannst du kostenlos Filme
ansehen, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Noch etwas: Es tut mir leid, dass bei Dir was schief gelaufen ist.
Wahrscheinlich gewaltig schief. Ich bin überzeugt, dass eine Vernetzung von
SexarbeiterInnen sinnvoller ist, als Rundumschläge. Wir würden uns sicherlich
nicht dagegen verwehren.
Liebe Grüße aus Wien
christian
fraences:
Hallo Karo,
zu allen erst möchte ich sagen,das ich es toll finde das Du ein Buch geschrieben
hast in dem Du dein Leben als Prostituerte outest.Hab mir es grad bestellt, denn
es interessiert mich sehr, was Du für Erfahrungen und Erlebnisse gehabt hast.
Wir sind fast im gleichen Alter, und mein Einstieg im Sexbusiness hat auch in
Köln angefangen. 1983 . Wo ich freiwillig und selbstbestimmt eingestiegen bin,
zwar vom "Tutten und Blasen keine Ahnung", wie der Kölner so sagen
würde.
Die Aussage von Dir "Gegen die Legalisierung" kann ich nicht teilen,
im Gegenteil ich bin für eine Legalisierung der Prostitution in allen Bereichen,
(denn das ProSTG ist nie wirklich umgesetzt worden und Bedarf eine Fortführung
und Verwirklichung ) und für eine Entkriminalisierung unsere Branche.
Ich blicke auf sehr befreiende, aber auch belastende Momente zurück. Mein
Arbeitsfeld als Sexworkerin war und ist durchwachsen, wie in anderen
Berufszweigen des Lebens auch. Ich fühle mich nicht als etwas Besonderes, wer
uns und unseren Berufsstand jedoch zu negativenBesonderheit herausstellt, sind
diese Staat und Teile der Gesellschaft und fundamentale Religionsverkünder.
Verklemmungen führen zu wahrhaften Vorstellungen, die alles Leben unterdrücken
möchte.
Mich stimmt es sehr traurig, wenn ich die momentane, politische Bestrebungen
sehe, Prostitution "im Dunkeln" zu belassen. Wütend macht es mich, das
in Österreichdie Zwangsuntersuchungen Aufrechterhalten werden (Köln gab es die
ja nie ), in Frankreich seit Jahren Bordelle verboten sind und jetzt noch über
die Einführung der Freierbestrafung nach Schwedische Modellangedacht ist.
Stimme mit Dir überein, das durch einige Menschen, die das Internet
missbräuchlich verwenden, eine Veränderung der Problemstellungen in unsere
Branche gekommen ist Frühere Zeiten hatten wir halt andere Benachteiligungen.
Und morgen wird sich das Leben und Arbeiten wieder anders darstellen und uns
konfrontieren. Letztendlich entscheiden wir ja selbst was wir aus unserem Leben
machen und tragen tapfer die Verantwortung.
So, jetzt warte auf die Lieferung deines Buches und gebe Dir dann mal ein
Feedback.
Liebe Grüsse, Fraences
annainga:
einige äußerungen von @Karo gefallen mir nicht. ich bin auch der meinung, wenn
einem sexarbeit schwer fällt, krank macht, nur mit drogen zu bewältigen ist,
sollte man etwas anderes machen als diese arbeit.
ich weiß auch, wie schwer das ist und es manchmal leichter fällt, den job
schönzureden als sich etwas passenderes zu suchen.
die werbung, die lügen, das schönreden passt mir auch überhaupt nicht und macht
den job schwer. viele kunden wollen nicht glauben, dass der job schwierig ist ("die
haben doch ihr hobby zum beruf gemacht"), in der sexarbeit tätige frauen
setzen sich oft wenig mit dem thema auseinander, sondern verdrängen oder
verzerren die probleme.
insofern finde ich gut, dass wir deine sichtweise lesen können, aber was bei dir
anklingt ist, dass dein nicht-fertig-werden mit der tätigkeit dazu führt, dass
du andere, kunden oder kolleginnen falsch darstellst.
lieben gruß, annainga
karosuper:
Hallo fraences , ich hätte dieses Buch schon viel eher geschrieben , jedoch ist
es so , das meine Familie väterlicher seits in Köln nicht unbekannt ist , den
promi aus meiner Familie musste ich in meine Lebensgeschichte mit einbeziehen ,
er gehört nun mal dazu , Vornamen habe ich selbstverständlich geändert , doch
mein Nachname ist nun mal der gleiche geblieben , und auch er hat vor garnicht
so langer Zeit ein Buch geschrieben , allerdings hat er in seiner Biagraphie
einige Dinge ausgelassen welche ich mit meinem Buch ergänzen mußte ,bisher hatte
ich von dort noch kein feetback , aber warten wir es ab .
1983 war ich in Wiesbaden , in der kleinen Schwalbacher , damals lebte Mustafa
noch , dass weis ich noch so genau weil ich damals gerne geheiratet hätte , aber
leider durften zu dieser Zeit keine verheitateten Frauen in öffentlichen Häusern
arbeiten ... im Nachhinein .... Gott sei gedankt !
Aber jetzt zurück zur Legalisierung ... das unser Gewerbe jetzt als Beruf
anerkannt wurde , was hat uns das gebracht ?
Bernd Wollersheim macht ne Dokosendung , verherrlicht mit seinen Tränchen sein
Zuhälterdasein um sich über die Mediendie Reichen Bonzen an Land zu ziehen , die
er dann gemeinsam mit seinen Mädels ins Koma versetzt , ausnimmt , fotographiert
und erpresst, schlussendlich hatte das zur folge , das die Kriminalisierung sich
jetzt auch noch öffentlich bestätigt hat ...so könnte ich Euch noch viele andere
Argumente gegen eine Legalisierung der Prostitution nennen.
Gegen die Verherlichung der Prostitution in der Öffentlichkeit , also Leute ,
dass geht mir ganz gehörig gegen den Strich , wie ich an anderer Stelle schon
erwähnt habe , Öffentlich mitteilen können sich nur die Frauen die auch sonst
glauben sich mit den Classischen Huren nicht identifizieren zu können .. aber
die Huren die hier nicht vertreten sind , dass ist der größere Teil von uns ,
die aus unteren sozialen Schichten , die sollte man bei aller Liebe nicht
vergessen , daran ist mir sehr gelegen .Wenn sie , die "höhere Klasse"
aus unserem Gewerbe schon ihre mega riesen Einnahmen der Öffentlichkeit kunt tun
müssen , dann sollen sie doch bitte auch eine Beschreibung ihres tabulosen
Services hinzu fügen , wir werden von jeh her alle auf die gleiche Stufe
gestellt , nun sind wir alle Großverdienerinnen obwohl es so nicht ist .. das
stinkt mir ganz gewaltig .
Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen , ich danke Dir und bin
gespannt auf dein Urteil ;-)
@ Zwerg , danke für deine Anteilnahme , aber ich bin nicht die einzigste bei der
etwas gewaltig schief gelaufen ist , nicht alle Mädels sind wohl behütet
aufgewachsen wie solche , die hier im Netz Postings abliefern die mein Latein
definitiv überschreiten .
Amguid:
Unter den Betreibern, auch im Bereich der "vornehmen" Escortagenturen,
gibt es ebenfalls durchaus die Auffassung, dass die Legalisierung besser wieder
rückgängig gemacht würde, sinngemäßes Zitat einer BetreiberIN (Escortagentur): "Vor
der Legalisierung war das alles viel besser, die Frauen brauchten allenfalls den
Bockschein und das wars. Und weniger Ärger und mehr Kohle gabs auch".
Hat mich zunächst erstaunt. Aber mal provokant gefragt, wem spielen die
Verbotsbefürworter dann eigentlich in die Hände? Ich nehme mal an, Wollersheim
und Kollegen haben früher am Monatsende erheblich mehr Cash nach Hause getragen,
als heutzutage. Uhlmann wünscht sich auch sicherlich das "goldene
Zeitalter" zurück (einschließlich der Mauer ;o)) .....
Zwerg:
karosuper hat folgendes geschrieben: nicht alle Mädels sind wohl
behütet aufgewachsen wie solche , die hier im Netz Postings abliefern die mein
Latein definitiv überschreiten .
Da ich nunmehr das 7te Jahr unsere Notrufnummer leite - wir sind 24 Stunden
täglich auch telefonisch erreichbar - ist es mir nicht verborgen geblieben, dass
die Situation der Frauen und Männer, welche sexuelle Dienstleistungen anbieten,
bisweilen äußerst bescheiden ist.
Jedoch: Während meiner Tätigkeit habe ich sehr wohl den Eindruck gewonnen, dass
fehlende Rechte sehr oft der Grund für Leid sein können. Natürlich ist dies
nicht immer so - oft sind, wie auch Du in Deinen Beiträgen andeutest, familiäre
Probleme oder auch Drogensucht, Krankheit, manchmal sogar nur Pech - also bei
weitem nicht nur Sexarbeit bezogenen Probleme mitverantwortlich, wenn Etwas
schief läuft. Dies trifft wahrscheinlich bei vielen Menschen zu, egal welchen
Berufsweg sie haben. Daraus nunmehr abzuleiten, dass eine Rechtlosigkeit der
SexarbeiterInnen besser wäre - dies sogar zu fordern, halte ich nicht für den
richtigen Weg.
Es mag zwar der/die Einzelne auf die Einforderung seiner/ihrer Rechte verzichten
wollen - jedoch kann man wirklich so weit gehen, dass man Anderen, welche
vielleicht nicht vor den gleichen Problemen stehen - oder auch deren Lösungsweg
anders aussehen, auch Rechte entziehen will?
Das die Selbstdarstellungen Mancher - vor Allem von BetreiberInnen aber auch
SexarbeiterInnen - Schönfärberei ist, liegt auf der Hand, Ich würde aber hier
die Schuld bzw. die Verantwortung bei den Medien suchen. Gerade diese "Fake-Dokumentationen",
von welchen Du sprichst, sind ein Auswuchs einer Medienlandschaft, welcher es an
Verantwortung mangelt. Das spricht natürlich den/die Schausteller nicht frei.
Jedoch erst die Medien ermöglichen den Auftritt. Wie ein
Internet-foren-Betreiber oder sogar auch ein Provider erst einen Auftritt
ermöglicht.
Nimm als Beispiel Deine eigenen Blogs: Du konntest, ohne tatsächlichen Nachweis
Deiner Identität eine Seite ins Netz stellen und kannst dort "Deine Sicht
der Dinge" veröffentlichen. Du bist rechtlich nahezu nicht greifbar -
selbst wenn Dein Name dort stehen sollte, ist es nicht nachvollziehbar, wem die
Seite nun tatsächlich gehört - wer sie geschrieben hat bzw. wer verantwortlich
ist. Du missbrauchst (hoffentlich) diese Möglichkeit nicht. Gehst bewusst damit
um, damit Du Deine Interessen öffentlich vertreten kannst. Es gibt aber sehr
viele Personen, welche gerade diese Möglichkeiten missbrauchen. Wir haben
täglich mit Fakeseiten zu tun, auf welchen sich Stalker, Erpresser und
Dergleichen austoben, Andere diffamieren, in einer Art und Weise, dass man es
nur mehr erbärmlich nennen kann.
Das Gleiche geschieht auch in Foren. Es gibt Welche, die zum Himmel schreien und
nicht einmal ein Impressum führen - und es gibt auch Foren (ich hoffe, das
Unsrige zählt dazu), welche sich ernsthaft mit ihrem Thema auseinander setzen -
ohne Jemand zu diskreditieren. Wäre es wirklich sinnvoll, dass man jetzt ein
Verbot aller Foren fordert?
Meines Erachtens liegt der Schlüssel bei dem Thema nicht in staatlichen
Verboten! Aufklärung, Information, gegenseitige Hilfestellung und die
Möglichkeit sich zur Wehr zu setzen (durch Rechte!) wären sinnvoller. Vielleicht
wäre Dein Weg ein Anderer geworden, hättest auch Du Dir Leid ersparen können,
wenn es zu der Zeit wo es Probleme gab, mehr Möglichkeiten sich zur Wehr zu
setzen gegeben hätte.
Als abschließendes Beispiel "Dein Buch" - Vor einigen Jahren noch
undenkbar, dass Jemand ohne Beziehungen und finanzielle Mittel seine Geschichte
veröffentlichen kann. Auch dies könnte man missbrauchen und wahrscheinlich wird
es das auch. Aber der Schluss daraus, man soll diese Möglichkeit illegalisieren
(verbieten), ist nicht zulässig. Du sollst Dein Recht haben - selbstverständlich
sollst Du das!
Liebe Grüße
christian
Zwerg:
Der Film "wir waren das Miljö" zeigt die Zeiten vor dem
Prostitutionsgesetz
Im Begleittext heißt es: Dummse Tünn, Schäfer's Nas und Esser's Häns, der Lange
Tünn, Karate Jacky und Frisch's Pitter, Abels Män, der Düres und Becker's Schmal
Namen, die in Köln und darüber hinaus immer noch einen Klang haben. Hauptakteure
eines Kapitels, das von Prostitution und Gewalt, Glücksspiel und Hehlerei
erzählt. Es ist das Köln der 60er, 70er und 80er Jahre, das aufgrund seines "unverwechselbaren"
Milieus und seiner "beeindruckenden" Kriminalitätsstatistik von der
Boulevardpresse den Titel "Chicago am Rhein" verliehen bekam.
Der Film von Peter F. Müller zeigt und porträtiert die Milieugrößen mit all
ihren Widersprüchlichkeiten. Sie erzählen von ihrem Aufstieg, ihrem Abstieg und
von ihrem heutigen Dasein. Das Porträt einer vergangenen Epoche. Die Geschichten
sind traurig und lustig, witzig und brutal, aber immer lebensnah. Sie kommen aus
einer anderen Welt, einer Parallelgesellschaft mit eigenen Spielregeln. D er
Blick hinter die Kulissen des Kölner Milieus ist voyeuristisch, ohne die
Menschen vorzuführen. Persönlichkeit und Ego, Stolz und Verletzlichkeit der
Erzähler stehen im Vordergrund, ohne ihre Verbrechen zu rechtfertigen oder zu
relativieren.
Hier gibt es den Film zu sehen (nur für eingeloggte UserInnen zugänglich)
http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=8131
Auch wenn diese Dokumentation bei Einigen wehmütige Erinnerungen aufkommen
lassen mögen - so bin ich doch überzeugt, dass ein Großteil der UserInnen von
sexworker.at sich diese Zeiten NICHT zurück wünscht!
Das deutsche Prostitutionsgesetz war ein wichtiger Schritt in die richtige
Richtung - man hätte nur nicht stehen bleiben dürfen. Den Gedanken (Schutz durch
Rechte) konsequent weiterführen - was leider nicht wirklich in allen Bereichen
geschehen ist.
Liebe Grüße
christian
Femina:
Armer Christianus!
Du bemühst Dich, kämpfst gegen Ungeheuerlichkeiten und Unmenschlichkeit in Wien
u.ä. an, und dann kommen wieder Beitragsreihen, die Deine Pulswerte in die Höhe
jagen.
Versuche abzuschalten, laß nicht alles so an Dich ran.
Sonst kippst Du eines Tages aus den Latschen.:002
Amguid:
Von den "Älteren" (w/m) wird auch gerne vergessen, dass die junge
Generation der AnbieterInnen nur die Legalität kennt (und schätzt). Und
(zumindest teilweise) mit der früheren "Puffromantik" mit den "hart
aber gerecht"-Zuhältern rein gar nix anfangen kann.
Amguid:
Femina hat folgendes geschrieben:
Versuche abzuschalten, laß nicht alles so an Dich ran.
Sonst kippst Du eines Tages aus den Latschen.:002
Ich habe ohnehin schon länger den Verdacht, dass er an Niedrigblutdruck leidet,
da hat ein bissl Aufregung therapeutischen Wert (Scherz). Aber im Ernst, die
jedenfalls von außen wahrnehmbare Ruhe, Gelassenheit und Besonnenheit, bei allem
Engagement, ist m.E. schon bemerkenswert.
fraences:
Amguid hat folgendes geschrieben: "Vor der Legalisierung war das
alles viel besser, die Frauen brauchten allenfalls den Bockschein und das wars.
Und weniger Ärger und mehr Kohle gabs auch".
Was bei solchen Aussagen total weggeblendet wird, das jeder Betreiber täglich
sich strafbargemacht hat, viele sinnlose Begründungen,reichten aus um wegen
Förderung der Prostitution angeklagt zu werden, nämlich als Beispiel einen
hygienisch sauberen, guteingerichtete Räume, vorhandenen Kondome eindeutige
Werbung für sexuelle Dienstleistung etc.
Goldene Zeiten: Da gab es noch keine Wirtschaftskrise und das Geld saß vielen
Männer lockerer in der Tasche als heute.
Das vergessen Viele, das das mit anschlaggebend war für den Verdienst.
Liebe Grüsse, Fraences
Amguid:
Zur Vermeidung von Missverständnissen, das Zitierte ist nicht meine Meinung,
sondern eine mir gegenüber geäußerte Meinung.
Du hast recht, Negatives wird gerne ausgeblendet bzw. in unzutreffende kausale
Zusammenhänge gestellt. Auch deswegen fand ich das Statement einigermaßen
erstaunlich.
karosuper:
Eines möchte ich mal klarstellen , ich bin keine alternde Prostituierte die von
alten Zeiten schwärmt und sich in ihrer Erinnerung wieder auffrischen möchte .
Ebenso sind mir Tummse Tünn und die Naas relativ Schnuppe , mit denen wuchs ich
zwar zusammen auf , aber um mich für die Größen des Kölner Millieus auf den Hof
zu stellen war ich leider schon viel zu früh chemisch gereinigt .. lag wohl an
der Erfahrung die ich als Teeny aufgesogen hatte .
Betreiber hin Betreiber her , man sollte nicht vergessen , dass die süßen Jungen
Mädels irgenwann man zur Betreiberin aufgestiegen sind bevor sie bei der Arge
landen , warum werden diese stets als Buhmann deklariert .. oder mit solchen auf
einen Level gestellt .. verstehe ich bis heutenicht . Vorurteile der
Ahnungslosen oder das Resultat von öffentlichen Auftritten wie z.B. unser Bernd
Wollersheimfür uns getätigt hat . Allerdings bleibe ich der Auffassung , dass
männlichkeiten aus der Betreibung entfernt werden sollten .. durchsetzen werde
ich sie nicht , aber es ist meine überzeugte Meinung .
Auf die Möglichkeit eines Internetauftrittes greife ich jetzt mal zu ... konnte
aber gut und gerne Jahrzehnte lang darauf verzichten .
Möchte auch nicht behaupten , dass die Problematik die ich mich anzusprechen
wage , dass diese nur auf Grund des Internets besteht .. ich nutze das netz seit
2002 .. von 2002 bis 2007 versuchte ich mich gegen anonyme Konkurenten zur Wehr
zu setzen die mir ehrlich gesagt ganz schön zugesetzt hatten ... eine ihrer
Fakeseiten über damalige Kolleginnen und mich findet ihr hier:
www.connysueper.de . Dieser wer auch immer :Domaininhaber wird zwar namentlich
benannt , ist aber leider kein Grund für Soko 110 maßiv einzugreifen .
Lieber Zwerk , deine Aktivitäten finde ich sehr lobenswert , dennochglaube ich
kaum dass man dir auch wirklich ALLES anvertraut .
Videos kann ich leider nicht verfolgen , ich wohne zur Zeit in einem Ort in dem
nur ein Stick zur Verbindung möglich ist und nur wenig Kapazität vorhanden ist ,
also Videos laden unendlich bis man mir dann sagt das es leider nicht möglich
war den Film zu laden .
Zur sozialen Unterschicht , die wird leider Gottes nicht weniger, nicht in
unserem System das hier zur Zeit am herum herrschen ist.
Amguid:
Karosuper,
in Post #10 schreibst Du sinngemäß, dass Du nach wie vor im Gewerbe "werkelst".
Bitte als ganz neutrale und wirklich sachlich gemeinte Frage, weil ich es
einfach nicht verstehe, was versprichst Du Dir, in Deiner persönlichen
Situation, von einem Verbot der Prostitution?
Femina:
karosuper hat folgendes geschrieben: Lieber Zwerk, deine Aktivitäten
finde ich sehr lobenswert , dennochglaube ich kaum dass man dir auch wirklich
ALLES anvertraut .
Unser Zwerg schreibt sich mit g. Wie der nomale Zwerg.
Und wenn man unserem Ritter Christianus nicht alles anvertrauen könnte, wem
dann? Dieser Mann genießt unser vollstes Vertrauen.
Das kannst du aber noch nicht wissen, weil du noch nicht lange bei uns bist.
Und Verherrlichung wird mit zwei r geschrieben.
malin:
karo, vieles was du an problematiken aufzählst kann ich gut nachvollziehen,
manches sehe ich ähnlich.
was ich aber noch nicht ganz begriffen habe, worauf willst du hinaus, was ist
dein ziel, was deine wunschvorstellung?
du schreibst, du bist gegen die legalisierung der prostitution...willst du dann
die illegalisierung?
und was würde sich verbessern, wenn die prostitution nicht nur in den köpfen
vieler menschen, sondern auch auf dem papier und per gesetzt illegal wäre?
fraences:
Zwer(k) mit k geschrieben finde ich gar nicht mal so schlecht.
Hat bei mir sofort mit Werk (werkeln = arbeiten) assoziert.
Liebe Grüsse Fraences
P.S. @Femina
Wenn Du bei mir die Rechtsschreibfehler anfängst zu verbessern dann kriege ich
bestimm die Note 6.
Aber bitte die Regeln für Legasteniker und nicht Deutsche, plus
Flüchtigkeitsfehler:003
Femina:
fraences hat folgendes geschrieben: @Femina
Wenn Du bei mir die Rechtsschreibfehler anfängst zu verbessern dann kriege ich
bestimm die Note 6.:003
Mädel, du hast den Engländerinnen-Bonus.:002
Bin auch sonst nicht so. Aber irgendwie habe ich einen Hals.
Das vergeht aber wieder, weil ich diese Unterhaltung nur noch am Rande
wahrnehmen werde.
Sorry!
fraences:
@Femina
Mag mein wunder Punkt sein, denn ich kenne kein anderes Land, was so viel Wert
legt auf die Rechtschreibung wie die Deutschen.
Liebe Grüsse, Fraences
Femina:
Braucht es nicht, Fraences!
Du schreibst wunderbar.:002
karosuper:
malin hat mich auf eine Idee gebracht , versuche mal eine Zusammenfassung meiner
Wünsche zu erstellen .
(@femidom , meine Rechtschreibung lasse ich nur von Huren berichtigen , kauf
mein Buch und sende es zum Landessekriteriat oder klage es ein.)
Also , wo fange ich denn da an , okey .
Zum ersten möchte ich verhindern , dass die Prostitution den Jungendlichen
insbesondere denen , aussozialschwachen Verhältnissen stammend , durch die
Medien vermittelt wird , Prostitution sei der ultimative Rettungsfon.
Zum zweiten , leben wir zwar in einer öffentlichen Pornogesellschaft , dennoch
sagt mir mein Hurenverstand , dass sich junge Männer an den Neigungen ,die von
Freiern öffentlich gepostet werden ein Beispiel nehmen und sich früher als es
notwendig ist zum Freier entwickeln .
Drittens liegt es mir fern die Prostitution zu illegalisieren , denn da gebe ich
euch Recht , einige Diskreminierungen liegen mir noch heute auf der Seele .
Aber wie oder was könnte man tun um das Rotlicht zu legalisieren ohne das die
Bürger davon einen Schaden tragen .. mir liegen besonders Jugendliche am Herzen
.... Ich weis was es bedeutet schon sehr früh in einem Beruf gefangen zu sein
der gegen deine eigene Persönlickeit kämpft die sich ja erst sehr viel später
zeigt.
Amguid:
Das sind aber im Kern doch keine prostitutionsrelevanten Ansätze. Jungen Leuten
wird heute das schnelle Geld vorgegaukelt. Beispielsweise Castingshows. Eltern,
Schulen usw. müssen den Jugendlichen wieder vermitteln, dass schnelles Geld bis
auf ganz wenige Ausnahmen nicht da ist. Kindern aus sozial schwachen Schichten
muss die Chance auf eine gute Ausbildung gegeben werden. Gratis Nachhilfe etc.
"Pornogesellschaft", also ich weiss nicht. Früher fand ich es mal
interessant sowas zu gucken, heute ist man(n) doch visuell sozusagen
übersättigt. Aber ein gesetzliches Verbot der öffentlichen Berichterstattung
über P6 Dates fände auch ich durchaus bedenkenswert, weil es regelmäßig die
Persönlichkeitsrechte der Frau berührt. Allerdings sehen nicht wenige Deiner
Kolleginnen solche Berichte als wirksame Werbung.
Zwerg:
karosuper hat folgendes geschrieben: @femidom , meine Rechtschreibung
lasse ich nur von Huren berichtigen , kauf mein Buch und sende es zum
Landessekriteriat oder klage es ein.
@karosuper
Ich ersuche Dich höflich die Schreibweise der (Nick-)Namen unserer UserInnen zu
achten (ich meine nicht das Zwerk). Da Du wissen wirst was ein Femidom ist,
brauche ich Dir nicht zusagen, dass der Beitrag, aus dem das obige Zitat stammt,
einiger Maßen unhöflich wirkt - einmal von der Aussage selbst abgesehen. Und
Höflichkeit sollten wir untereinander aufbringen - auch wenn unsere Ansichten
nicht immer Dieselben sind.
Ich bitte Dich, dies zur Kenntnis zu nehmen. Wenn es unabsichtlich geschehen
ist, so ersuche ich Dich künftig um etwas mehr Sorgfalt. Wir wollen hier den
gewohnten gepflegten und auch respektvollen Umgang wahren.
Liebe Grüße
christian
Zwerg:
Suchen wir einmal den kleinsten gemeinsamen Nenner:
Ich persönlich habe ein Problem mit der Aussage "das Rotlicht legalisieren"
- da das Wort "Rotlicht" sehr viele Auslegungen zulässt.
Ich würde eher die Entkriminalisierung der Sexarbeit fordern wollen.
Selbstbestimmte Sexarbeit hat eigentlich nicht viel mit dem, was das Klischee "Rotlicht"
hergibt zu tun - selbst dann nicht, wenn sie auf "Rotlichtmeilen"
auftritt. Das Eine schließt das Andere nicht zwingend aus - ist aber keines
Falls das Selbe!
Das was Du Dir wünscht ist, dass unselbstbestimmte Prostitution als Solche
entlarvt wird. Da sind wir nicht so weit voneinander entfernt.
Deshalb auch unsere verbale Unterscheidung. Wenn wir von Sexarbeit sprechen,
meinen wir selbstbestimmt, selbstständig und natürlich freiwillig. Und wir von
sexworker.at treten dafür ein, dass SexarbeiterInnen in ihrer Selbstbestimmtheit
gestärkt werden. Dazu braucht es Rechte!
Vielleicht geht es noch klarer hervor, wenn ich meine (in gewissem Umfang auch
Unsere) Definition von Sexarbeit betone: Diese ist untrennbar mit der sexuellen
Selbstbestimmung verbunden. Wenn die nicht gegeben ist, dann ist es auch keine
Sexarbeit. Dann ist es Vergewaltigung, Erpressung, Nötigung oder was auch immer
- und gehört natürlich verhindert!!!
christian
annainga:
Amguid hat folgendes geschrieben: Zur Vermeidung von Missverständnissen, das
Zitierte ist nicht meine Meinung, sondern eine mir gegenüber geäußerte Meinung.
meine ex-schwiegermutter machte das auch immer so.
wenn sie was kritisieren oder einfach nur unruhe stiften wollte, sagte sie z.b.
die nachbarin findet meine frisur unmöglich.
@Karo - in diesen punkten stimme ich dir zu:
- einige kunden wollen porno-situationen nachspielen, das ist anstrengend bis
demütigend
- am telefon denken schon 12-jährige sie müssten mithalten und kontakt zu
prostituierten haben
ich sehe einiges in der werbung, in kundenwünschen, auf anbieterseite als sehr
bedenklich.
deshalb finde ich deine anwesenheit hier prima, aber du solltest dich echt noch
einlesen und vlt auch für den internen bereich frei schalten lassen, denn was
mir gar nicht gefällt ist dein betonen, dass sexarbeiterinnen nur tabulos gut
verdienen.
hier wirst du einige kolleginnen finden, bei denen es anders ist.
lieben gruß, annainga
Amguid:
annainga hat folgendes geschrieben: Amguid hat folgendes geschrieben:
Zur Vermeidung von Missverständnissen, das Zitierte ist nicht meine Meinung,
sondern eine mir gegenüber geäußerte Meinung.
meine ex-schwiegermutter machte das auch immer so.
wenn sie was kritisieren oder einfach nur unruhe stiften wollte, sagte sie z.b.
die nachbarin findet meine frisur unmöglich.
Ich bitte, mich nicht aus dem Kontext gezerrt zu zitieren und unterschwellig
unzutreffende Absichten zu unterstellen.
Richtig ist, dass ich etwas kritisiert habe. Nämlich das von mir zitierte
Statement einer Betreiberin. Aus dem gesamten Kontext meiner Beiträge hier wird
mehr als hinreichend deutlich, dass ich der Legalisierung ohne jegliche
Vorbehalte positiv gegenüber eingestellt bin und folglich eine der Meinung der
betreffenden Betreiberin diametral entgegengesetzte Ansicht vertrete. Oder noch
anders gesagt, ich stimme den von Christian vorgetragenen Auffassungen
vorbehaltlos zu.
annainga:
ne, amguid, du kommst generell im forum anders rüber als du denkst.
als putophob, rechthaberisch, oberlehrerhaft und arrogant.
sorry, wenn sich das nicht mit deinem selbstbild deckt.
lieben gruß, annainga
Amguid:
Ich bin nicht putophob, aber auch nicht putophil.
Femina:
Neenee, hier ist heute was los!
Ich komme aus dem Lachen nicht mehr raus.:005
Amguid:
Na das ist dann ja immerhin was von Wert :o)))
P.S.: Wenn ich zum Rest sagen würde "zugestanden", das wäre in der Tat
arrogant :oD
annainga:
meine liebe, ich bitte um entsprechendes rollenverhalten.
wobei ich einen beträchtlichen unterschied sehe in
Femidom
http://de.wikipedia.org/wiki/Femidom
"Das Femidom, auch „Kondom für die Frau“ genannt, ist ein seit dem Jahr
1990 angebotenes Verhütungsmittel, das zugleich einen Schutz vor sexuell
übertragbaren Krankheiten bietet."
bzw. was @Karo wohl meinte
Femdom
http://de.wikipedia.org/wiki/Femdom
"Femdom ist die gebräuchlichste Abkürzung für female domination (engl. für
„weibliche Dominanz“) und bezeichnet unabhängig von der sexuellen Orientierung
die Varianten des BDSM, in denen eine Frau die dominante Rolle einnimmt."
Lucy:
und kann jetzt bitte noch jemand erklären was putophob und putophil ist, ich
habe wiki bemüht, aber dort wußte auch keiner was das ist.
*guckt ungebildet*
lg lucy
annainga:
vorhurenangsthaber und hurenliebhaber.
Amguid:
Hab grad eine Entscheidung (Unterlassungsklage) vor der Nase und zitiere einfach
daraus (auch hier ohne mir die Meinung zu eigen zu machen):
"Jedenfalls ist es uns Juristen im Allgemeinen bekannt, dass wir ob unseres
gewählten Berufes und einer damit verbundenen geistigen Prägung gelegentlich als
Objekt des Spottes herhalten müssen"
LArbG Baden-Württemberg 9 Ta 1/07
;o)))
annainga:
der ist echt gut.
ich finde auch, dass dir eine ganz bestimmte geistige prägung zu eigen ist.
nix für ungut.
wie war nochmal das thema des threads?
Amguid:
In dem Prozess ging es um die angeblich beleidigende Aussage (es wurde als Zitat
dargestellt :o)) "Er war ein Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand",
angeblich von Tucholsky.
Das Gericht stellte u.a. fest dass das nicht von Tucholsky ist, sondern von
Thoma, allerdings unvollständig zitiert. Wenn dann müßten diese beiden daher
beleidigt sein.
Lucy:
ich glaub, eigentlich ging es hier um ein buch. *pruuuust*
lg lucy
annainga:
ach ja, das buch. ich hab ein wenig darin geblättert.
was ich jetzt nicht gemacht hätte - 29 von 36 seiten freigeben.
oder verstehe ich da etwas falsch?
wieviele seiten hat dein buch @Karo?
karosuper:
wieviele seiten hat dein buch @Karo?
60 seiten
karosuper:
So , ich werde mich hier mal wieder zurück ziehen , dass hier ist nicht meine
Welt .
Alles Gute und lieben Dank an zwei Damen die hier meines Erachtens fehl am
Platze sind . In meinem Leben gibt es wichtigeres zu tun als mich mit anonymen
Rechtschreibprüfern und smililächlernherum zu pupsen .
by :020
Zwerg:
karosuper hat folgendes geschrieben: In meinem Leben gibt es
wichtigeres zu tun als mich mit anonymen Rechtschreibprüfern und
smililächlernherum zu pupsen
Ein Fuchs, der auf die Beute ging,
fand einen Weinstock, der voll schwerer Trauben
an einer hohen Mauer hing.
Sie schienen ihm ein köstlich Ding,
allein beschwerlich abzuklauben.
Er schlich umher, den nächsten Zugang auszuspähn.
Umsonst! Kein Sprung war abzusehn.
Sich selbst nicht vor dem Trupp der Vögel zu beschämen,
der auf den Bäumen saß, kehrt er sich um und spricht
und zieht dabei verächtlich das Gesicht:
Was soll ich mir viel Mühe nehmen?
Sie sind ja herb und taugen nicht.
Karl Wilhelm Ramler (Deutscher Dichter und Philosoph
Lucy:
60 seiten??? ich fass es nicht.
Jason:
Irgendwie komm ich hier nicht mehr mit. Ich weiß bis heute nicht was die
Threaderstellerin sagen möchte. Das ihr Berufsleben mehr Tiefen als Höhen hatte
und von der Rechtlosigkeit, Diskriminierung und Sittenwidrigkeit vor dem
Prostitutionsgesetz geprägt wurde tut mir ehrlich leid. Umso weniger kann ich
nachvollziehen warum sie diese Zustände zurück haben möchte.
Solche schillernden Figuren wie Wollersheim und Co. hatten ihr besten Zeiten vor
2001. Doch solange sich noch Damen finden die für solche Leute arbeiten anstatt
für sich selbst kann man schimpfen wie man will. Hier hilft aber kein einziges
Verbot etwas - genausowenig wie vor 2001 - hier hilft nur Selbstbestimmung und
eine breitgefächerte Aufklärung.
karosuper hat folgendes geschrieben:
Zum ersten möchte ich verhindern , dass die Prostitution den Jungendlichen
insbesondere denen , aussozialschwachen Verhältnissen stammend , durch die
Medien vermittelt wird , Prostitution sei der ultimative Rettungsfon.
Zum zweiten , leben wir zwar in einer öffentlichen Pornogesellschaft , dennoch
sagt mir mein Hurenverstand , dass sich junge Männer an den Neigungen ,die von
Freiern öffentlich gepostet werden ein Beispiel nehmen und sich früher als es
notwendig ist zum Freier entwickeln .
Drittens liegt es mir fern die Prostitution zu illegalisieren , denn da gebe ich
euch Recht , einige Diskreminierungen liegen mir noch heute auf der Seele .
Aber wie oder was könnte man tun um das Rotlicht zu legalisieren ohne das die
Bürger davon einen Schaden tragen .. mir liegen besonders Jugendliche am Herzen
.... Ich weis was es bedeutet schon sehr früh in einem Beruf gefangen zu sein
der gegen deine eigene Persönlickeit kämpft die sich ja erst sehr viel später
zeigt.
Warum sprichst du über "die Medien"? Von den Öffentlich-Rechtlichen
und auch den meisten Privaten kenne ich solch eine Kampagne nicht. Und nur weil
Einzelne ihre Aufmerksamkeit verbessern wollen sollte man sich hüten alle über
einen Kamm zu scheren. Dies gilt nicht nur für "die Medien" sonden
ebenfalls für Prostituierte und Freier.
Ich habe keine Ahnung ob ich mich zu früh oder zu spät als notwendig zum Freier
entwickelt habe. Ich hatte bis jetzt keine Ahnung das es da einen fixen
Zeitpunnkt gibt. Meinen Einstieg in die P6-Welt hatte ich bei einer Dame die
diesen Beruf freiwillig ausübte und für sich selbst arbeitete. Diese Offenheit
und Stärke hat mich damals sehr beeindruckt, zumal ich bis dahin meine Zweifel
hatte das es das gibt. Diese Zweifel wurden von ihr allerdings in kurzer Zeit
aus dem Weg geräumt.
In Drittens liegt es dir fern Prostitution zu illegalisieren, in deinem Blog
plädierst du auf jeden Fall für ein Prostitutions VERBOT ???????http://prostitutioncontra.blogspot.de/
Es fällt mir mittlerweile nicht nur sehr schwer zu verstehen was Karosuper außer
Bücherwerbung hier überhaupt mitteilen möchte, es fällt mir immer schwerer ihr
überhaupt zu glauben was sie da sagt.
Jupiter:
Jason hat folgendes geschrieben: Es fällt mir mittlerweile nicht nur
sehr schwer zu verstehen was Karosuper außer Bücherwerbung hier überhaupt
mitteilen möchte, es fällt mir immer schwerer ihr überhaupt zu glauben was sie
da sagt.
So geht es mir auch so, besonders weil ich vor der Novellierung des
Prostitutionsgesetz schon in einer Großstadt einen privaten Einblick in die
damaligen Abhängigkeiten und der damit zusammenhängenden "Günstlingswirtschaft"
bekommen habe.
Gruß Jupiter
fraences:
Jupiter hat folgendes geschrieben: So geht es mir auch so, besonders
weil ich vor der Novellierung des Prostitutionsgesetz schon in einer Großstadt
einen privaten Einblick in die damaligen Abhängigkeiten und der damit
zusammenhängenden "Günstlingswirtschaft" bekommen habe.Gruß Jupiter
Die "Günstlingwirtschaft" ist heute immer noch vorhanden, nur anders
und subtiler. Dies positiv für Sexworker zu verändern,kann nur geschehen,über
Rechte und durch arbeitsrechtliche Forderungen, diese Misstände zu beseitigen.
Dafür wäre aber erstmal die Grundvoraussetzung,das Prostitutionstätigkeit nicht
im Strafrecht behandelt wird, sondern imMinisterium für Wirtschaft und Soziales
angesiedelt wird.
Solange man weiterhin uns Sexworker kriminalisiert, wird es nur schlimmer werden
und schafft erst Recht die Basis, für die "Günstlingwirtschaft"
(Jupiter, das Wort hab ich noch nie gehört, aber genial).
Im übrigen finde ich es sehr Schade, das ein weitere Diskurs mit Karo beendet
ist.
Auch wenn ichvielen Punkten eine konträre Einstellung haben, aber vieles nach
vollziehen kann. (vielleicht daran liegt,weil ich zu gleiche Zeit in der selben
Stadt wie sie im Sexbusiness angefangen habe) und die Vorteile und Nachteile,
wie es früher war und heute miterlebt habe und erlebe.
Dennoch ist für uns Sexworker der Austausch untereinander, mag er noch so
konträr sein, ein wichtige Sache, nur so kann gemeinsame Forderungen erarbeitet
und formuliert werden, die für alle Sexworker zufriedenstellend sind und zur
eine Verbesserung ihre Situation führen.
Das es keine pauschal Aussage geben, zeigt gerade mal wieder diesen Thread, denn
so unterschiedlich und vielfältig ist das arbeiten und das Erleben im
Sexbusiness, der sich zeitlich verändert. (ist bei anderen Berufsbranchen auch
so).
Ich finde es völlig legitim, wenn man ein Autobiographie schreibt, dies auch zu
vermarkten. Tuen alle, entweder durch eine PR-Unternehmen oder wenn die
finanziellen Mittel nicht vorhanden sind, selbst.
Für viele Menschen, die über ihre Leben und Arbeitswelt schreiben, ist es eine
Art der Verarbeitung und Bewältigung der Dinge, die man erlebt hat. Nicht nur
bei Sexworker.
Liebe Grüsse, Fraences
RitaD:
@Fraences
Für die PR Arbeit ist der Verlag zuständig.
Karo hat keinen Verleger, deshalb muss sie es selbst machen.
Lg
Rita
fraences:
@RitaD
Klar. So hab ich es auch verstanden. Hab mich vielleicht falsch ausgedrückt. Auf
jeden Fall wie bei allen Bücher, freue mich es zu lesen. Dann kann man Karo viel
besser verstehen.
Ob 1 Seite oder 60 oder 1000 Seiten sind für mich nicht ausschlaggebend, sondern
die Lebensgeschichte. und die daraus resolutierende Schlußfolgerungen, die nicht
Allgemeingültigkeithaben muss. Es ist immer individuell.
Liebe Grüsse, Fraences
Lucy:
du kannst ja dann berichten, wenn du das heft gelesen hast, fraences :-)
lg lucy
malin:
Lucy hat folgendes geschrieben: du kannst ja dann berichten, wenn du
das heft gelesen hast, fraences :-)
lg lucy
:sign10
karosuper:
Hallo nochmal , ich möchte nur sagen , das ich niemanden arm machen möchte ,
habe die Buchstaben in der Vorschau mal erheblich vergrößert , so das auch die
Geizhälse und Neider die Chance bekommen das Buch ganz gratis und heimlich zu
lesen .. hab ja ein großes Herz .. trotz allem .
Zudem möchte ich den foren Administratoren den Vorschlag machen , für alle User
die sich hier so über meine Werbung echauffieren die selbige doch einfach wieder
zu löschen .. somit werden alle wieder ruhig schlafen können und ich hätte
vielleicht ein einziges Buch weniger verkauft ... damit wäre allen geholfen ..
Dankeschön .
Lupus:
Karo, ist doch in Ordnung, wenn Du hier Werbung für dein Buch machst. Immerhin
hast Du darin Deine ganz persönliche Geschichte verarbeitet. Und da gibts ja
auch nichts zu löschen.
Asfaloth:
Es gibt in allen Foren viel mehr Leser als Poster......
malin:
werbung für ein buch ist hier auch sicher kein problem.
eine unverschämte und beleidigende ausdrucksweise schon eher.
Asfaloth:
Wohl wahr... !
Sagen wir mal so, das Auftreten ist ebenfalls ein Faktor bei der Werbung. Im
postiven, aber halt auch im negativen Sinn.
karosuper:
Meine liebe marlin , ich zitiere dein erstes posting auf meine Werbung :
karo, wenn man die these vertritt, dass die prostitution von den darin tätigen
frauen unangemessen "verherrlicht" wird, weil sie ja damit geld
verdienen...müsste man sich im umkehrschluss auch die these gefallen lassen,
dass die prostitution von den "ausgestiegenen frauen verteufelt wird",
weil sie nur so dem leider noch immer vorherrschenden stigma entkommen können,
und nur als opfer noch eine gewisse chance auf gesellschaftliche anerkennung
erringen können.
Diese Ausdrucksweise von dir finde ich dreist und unverschämtund jetzt antworte
ich dir mit einer Ausdrucksweise die auf jeder Plattform die ich kenne legitim
ist .
Es wäre doch sehr schön, wenn du dein eigendliches Anliegen in den Vordergrund
setzen würdest , es geht dir doch sicher um meine Meinung das die Prostitution
verherrlicht wird , warum dann solch eine unverschähmte Unterstellung von dir
ich sei ein: Opfer das eine gewisse Chance auf gesellschaftliche Anerkennung
erringen möchte ? Meine liebe marlin , du irrst dich ganz gewaltig , an
Anerkennung hat es mir noch nie gefehlt , ICH weis wer ich bin und ich weis was
ich kann !
Und ? klingt das besser ? Wohl bemerkt , dieses Posting stammt von dir noch
längst bevor ich ausfallend wurde .
karosuper:
Das wir oftmals aneinander vorbei reden mag vielleicht auchdaran liegen , dass
die einen ihre Agressionen durch die Blume klingen lassen und die anderen
geradeaus mit klaren Worten direkt das auf den Punkt bringen , was sie auf
fühlen , wäre mal ein anderes Thema . :002
Asfaloth:
Also offen gesagt, ohne jetzt Buch und lebensumstände werten zu wollen, Dein
Post liest sich um einiges aggressiver als der zitierte von Malin.
Von "Unverschämtheit" hatte ich da nichts bemerkt, ich habe Malin so
verstanden, dass sie einer extremen These eine gegenteilige ebenfalls extreme
These gegenüberstellt und somit beide ad absurdum führt.
karosuper:
so könnte man es auch nett umschreiben , der eine hält der anderen die Stange ,
euer zusammenhalt ist doch sehr lobenswert . da ich hier neu bin und noch keinen
retter in der nähe habe werde ich das wohl so hin nehmen müssen . war dir dir an
mir agressiv erscheint nenne ich "sehr helle" und schlagfertig .
malin:
liebe karo, es macht wenig freude mit dir zu diskutieren.
eventuell fällt es dir selbst nicht auf, aber beim geringsten gegenwind
verfällst du in eine reichlich unangenehme abwehraggression, die sich im übrigen
auch bei dir teils verdeckt äussert - z.b. in der missachtung und verballhornung
der jeweiligen nicks.
übrigens, der marlin ist ein sehr schmackhafter speisefisch :002
Asfaloth:
karosuper hat folgendes geschrieben: so könnte man es auch nett
umschreiben , der eine hält der anderen die Stange , euer zusammenhalt ist doch
sehr lobenswert . da ich hier neu bin und noch keinen retter in der nähe habe
werde ich das wohl so hin nehmen müssen . war dir dir an mir agressiv erscheint
nenne ich "sehr helle" und schlagfertig .
Ich denke, es besteht kein Grund zu insinuieren, hier würden alle zusammenhalten
und auf Dich losgehen. Es sind einzelne Meinungen, die aber nicht unbedingt
zufällig ähnliche Eindrücke schildern.
Wenn aber zwischen Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung,wie in Deinem letzten
Satz erkennbar, derartige Unterschiede bestehen, wäre es nicht vielleicht
sinnvoll, darüber nachzudenken ?
Kritik birgt immer auch die Möglichkeit, etwas zu verbessern.
Aber ich möchte nicht unhöflich und belehrend erscheinen.Letztendlich ist es
Deine Sache, wie auf auf welchem Wege Du Deine Ziele erreichst.
"Aus den Steinen, die dem einen im Weg liegen, baut der andere
Treppenstufen, um höheres Terrain zu erreichen."
Viel Glück bei der weiteren Vermarktung
karosuper:
liebe karo, es macht wenig freude mit dir zu diskutieren.
Deshalb hat der Thread innerhalb von 5 Tagen 70 Antworten , also das es mir an
Annerkennung nicht fehlt wäre damit schon mal bewiesen * LACH*
Asfaloth , was für eine Vermarktung denn ? Ihr habt das Buch doch gratislesen
können , ganz sicherwird sich für mein Buch in diesem Forum niemandinteressieren
, schließlich geht es in meinem Buch um den Lebensweg einer SEXWOKERin , die
Lebensgeschichte eines PROFIS , damit wäre meine Werbunghier ja wohl total
falsch plaziert .
Zwerg:
Wenn ein Thema Emotionen weckt - Aufregung verursacht, beantwortet wird, so ist
dies nicht zwingend der Beweis dafür, dass ein Beitrag Anerkennung oder gar
Zuspruch findet.
christian
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